Tagesgeldkonto

Redaktion
In Zeiten niedriger Zinsen lohnt sich die Anlage auf einem Tagesgeldkonto, das in der Regel höhere Renditen als ein klassisches Kindersparkonto verspricht.

Als Alternative zum mäßig verzinsten Kindersparkonto bietet sich ein Tagesgeldkonto an, das bei einer hohen Flexibilität eine bessere Rendite verspricht.

Ein Überblick über die Kriterien

Auch wenn viele Eltern sich bei der Anlage des Geldes ihrer Kinder für das klassische Sparbuch entscheiden, bieten Banken bei Tagesgeldern häufig bessere Konditionen. Bei Geldanlage kommt es vor allem auf drei Kriterien an:

  • Sicherheit
  • Verfügbarkeit
  • Rendite

In puncto Sicherheit liegen Sparkonto und Tagesgeldkonto gleich auf: Im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung sind Sparguthaben in der gesamten Europäischen Union bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Anleger und Bank sicher. Deutsche Banken haben sich zudem freiwillig zur Absicherung höherer Beträge verpflichtet. Die weitergehende Sicherung liegt in der Regel bei bis zu 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der Bank, mindestens jedoch bei 1.500.000 Euro.

Eltern, die das Geld ihrer Sprösslinge bei einer deutschen oder europäischen Bank anlegen, gehen also auf Nummer sicher. Wer Beträge über 100.000 Euro anlegt, sollte bei ausländischen Anbietern einen Blick auf die freiwillige Anlagensicherung werfen.

Bei der Verfügbarkeit schneidet das Tagesgeldkonto besser ab: Während bei einem klassischen Sparkonto innerhalb eines Monats 2.000 Euro ohne Kündigung verfügt werden können, kann beim Tagesgeld jederzeit die gesamte Summe abgehoben werden.

Auch bei der Rendite punktet das Tagesgeldkonto: Gerade für Neukunden haben viele Banken attraktive Tagesgeldkonditionen im Angebot. Eltern, die das Geld ihrer Kinder möglichst renditebringend anlegen wollen, sollten daher auf die speziellen Konditionen für Neukunden achten. Wichtig ist, die Konditionen nach der ersten Zinsanpassung im Auge zu behalten. Fällt der Neukundenbonus weg, senken viele Banken den Zinssatz zum Teil deutlich, so dass sich ein erneuter Wechsel durchaus lohnen kann.

Tagesgeld als Alternative zum Kindersparkonto

Als Alternative für das klassische Kindersparkonto ist ein Tagesgeldkonto eine hervorragende Wahl. In Zeiten niedriger Zinsen lohnt es sich, das Geld nur kurzfristig anzulegen. So haben Geldanleger die Möglichkeit, auf Zinsschwankungen zu reagieren und im Falle steigender Zinsen in eine längerfristige Geldanlage umzusteigen. Das lohnt sich besonders, wenn das Geld für die Kinder bis zu deren Volljährigkeit angelegt werden soll und zwischendurch nicht benötigt wird.

Tipp der Redaktion

Liegt das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto lohnt sich ein regelmäßiger Blick in die Konditionen, viele Anbieter senken die Zinsen im Laufe der Zeit erheblich, so dass sich ein Wechsel zu einem anderen Institut lohnen kann.
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