Kinderkonto

Redaktion
Mit einem Kinderkonto bei einer Regionalbank am Ort lernen Kinder frühzeitig den Umgang mit einem eigenen Konto.

Mit einem eigenen Kinderkonto lernt der Nachwuchs den richtigen Umgang mit Geld. Die Banken buhlen um die Gunst der kleinen Kunden und versüßen die Kontoeröffnung mit attraktiven Zusatzleistungen.

Im Lauf der Zeit bekommen die Kinder zu Geburtstagen oder Feiertagen häufig Geldgeschenke. Damit die Kleinen den richtigen Umgang mit Geld lernen, bietet sich die Eröffnung eines Kinderkontos an. Während die Eltern die grösseren Summen verwalten, sollten die Kinder auf einem eigenen Konto über ihr Budget verfügen können.

Sind die Kinder rund acht Jahre alt, beherrschen sie in der Regel die Grundrechenarten Plus und Minus. Eltern, die gemeinsam mit ihrem Kind zur Bank gehen, bringen ihnen auf diese Weise das Sparen mit einem Sparbuch näher, Kinder sehen direkt, was mit ihrem Geld passiert und wo es verwahrt wird.

Angebote regionaler Banken vergleichen

Regionalbanken sind für die Führung eines Kinderkontos perfekt geeignet. Hier haben die kleinen Kunden einen persönlichen Kontakt. Zudem wollen die Banken eine langfristige Kundenbeziehung aufbauen und lassen sich für die jüngste Klientel häufig etwas besonderes einfallen. Gerade am Weltspartag gibt es häufig spezielle Veranstaltungen für junge Sparer.

Überweisung des Taschengeldes

Ab einem bestimmten Alter der Kinder gehen viele Eltern dazu über, das Taschengeld auf ein eigenes Konto der Kinder zu überweisen. Ab einem Alter von etwa 12 Jahren, ist die Auszahlung des Geldes auf das Kinderkonto durchaus sinnvoll. Kinder lernen auf diese Weise, mit dem Geld zu wirtschaften und haben die Möglichkeit, auf einen bestimmten Wunsch zu sparen. Zudem erkennen sie, dass das Geld auf dem Konto “arbeitet” und Zinsen erwirtschaftet. Damit noch ausreichend Geld für ein Eis oder eine Süßigkeit zwischendurch bleibt, bietet es sich an, den Auszahlungsbetrag zu splitten: Ein Teil des Geldes wird weiterhin in bar ausgezahlt, der andere Anteil aufs Konto überwiesen.

Die meisten Anbieter führen die Kinderkonten gebührenfrei und gewähren bei Eröffnung sogar noch ein Startguthaben. Eltern eröffnen das Kinderkonto idealerweise gemeinsam mit ihrem Kind und legen bereits bei Kontoeröffnung fest, in welchem Rahmen das Kind über sein Guthaben verfügen darf.

Einige Kreditinstitute belohnen eifrige Sparer besonders und gewähren bei Erreichen einer bestimmten Sparsumme einen besonderen Bonus. Ein Vergleich der unterschiedlichen Banken kann sich also durchaus lohnen. Wichtig: Die gebührenfreie Kontoführung ist in der Regel minderjährigen Kunden vorbehalten, mit Volljährigkeit wird das Kinderkonto bei den meisten Anbietern automatisch gebührenpflichtig!

Tipp der Redaktion

Wer seinem Kind das Taschengeld aufs Kinderkonto überweist, hält es frühzeitig dazu an, überlegt mit dem Geld zu wirtschaften. Ein Teil des Geldes sollte weiter in bar ausgezahlt werden und für Eis und Süßigkeiten zur Verfügung stehen.
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